Das Neue kann man nur sehen, wenn man das Neue macht.

Alternative Wirtschaftsmodelle
(be-)greifbar machen.

Das Modellprojekt
in Hannover

Die kokreative Ökonomie ist ein Pilotprojekt der Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.

Ziel ist es eine nachhaltige Lösung zu finden, um das zivilgetragene Gemeinwesen zu stärken, innovative Methoden der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu erproben und Gemeingüter bzw. Open Source Produkte zu schaffen.

Dafür soll eine regionale Token-Ökonomie geschaffen werden. Mittels einer komplementären und digitalgestützten Währung schaffen wir ein Reallabor, in dem ein handelbarer Token durch Abstimmungen immer dort geschaffen wird, wo er benötigt wird, um bisher schwer und nicht vergütbaren Tätigkeiten zu entlohnen.

⬤ Die Gesellschaft ist ein Zusammenschluss vieler unterschiedlicher Initiativen und Unternehmen in einem Hannoverschen Quartier, die gemeinsam nach neuen Modellen der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung suchen.

Schritt 1

Wir entwickeln ein alternative Wirtschaftsmodell und wollen es auch ausprobieren.

Machbarkeitsprüfung

Die Idee ist gewagt und wurde in dieser Form noch nie ausprobiert. Im ersten Schritt geht es darum, herauszufinden, ob das von uns vorgeschlagene Konzept plausibel ist und unter welchen Vorraussetzungen sich ein Modellprojekt umsetzen lässt.

Aktuelle Termine

⬤ "In einem öffentlich zugänglichen Projektaufbau wird im ersten Halbjahr 2020 erforscht, ob ein Modellprojekt in Hannover plausibel und unter welchen Bedingungen der Aufbau einer kokreativen Ökonomie möglich ist." – Whitepaper, Stand Januar 2020

Szenario 1

Förderplattform

Als Pilot-Projekt der Gesellschaft kann die Software dazu genutzt werden, schnelle und dynamische Fördermöglichkeiten zu schaffen und dadurch Zugang zu Gemeingütern zu gewährleisten.

Szenario 2

Regionale Ökonomie

Wirklich effektiv wird das Modell erst, wenn eine Ausweitung der für den Token erhältlichen Güter erreicht wird. Sinnvoll für das Reallabor wären regionale Lebensmittel, Wohn- und Arbeitsraum, ÖPNV und Zugang zu Kultur.

Szenario 3

Dezentrale Ökonomie

Die hier skizzierten Herausforderungen betreffen viele Regionen und Branchen weltweit. Erklärtes Ziel muss es deswegen sein, weitere Standorte oder Branchen zu identifizieren, die an einem Modellprojekt teilnehmen wollen. Vorallem die Open-Source-Kultur könnte davon stark profitieren. Es besteht das Potential von s.g. Spill-Over-Effekten.

Aktuell werden drei Szenarien evaluiert. Sie können auch aufeinander aufbauen, schließen sich also nicht aus.

Schritt 2

User Research, Software-Entwicklung,
rechtliche und finanzielle Fragen

Vorbereitung des Reallabors

Im nächsten Schritt soll gemeinsam mit den potentiellen Nutzer*innen genauer beleuchtet werden, ob das von uns entwickelte Konzept alltagstauglich ist. Hierbei geht es vor allem um Accessibility und Usability der Software. Aber auch rechtliche und finanzielle Fragen müssen geklärt. Außerdem sehen wir eine Begleitung durch Forschungsbeauftrage als essentiell.

⬤ "Ab der zweiten Jahreshälfte 2020 soll mit einem geschärften Konzept und einer gefestigten Community das Reallabor vorbereitet werden. Dazu gehört eine Ausweitung des partizipativen Prozesses, die Programmierung der Software und Schaffung von Server-Infrastruktur, die Klärung aller rechtlichen Fragen, der Aufbau eines langfristigen Finanzierungsmodells und die Ausschreibung eines externen Forschungsauftrags." – Whitepaper, Stand Januar 2020

Schritt 3

Ein neues Wirtschaften ist möglich!

Start des Reallabors und Begleitforschung

Den Start des Reallabors sehen wir für Mitte 2021 als realistisch an. Mit Sicherheit kann man das aktuell allerdings noch nicht sagen, da zu viele Faktoren ungeklärt sind. Herausforderungen sehen wir dabei weniger bei der Entwicklung der Software als vielmehr bei der Aktivierung von Stakeholdern, der Akquise von weiteren finanziellen Mitteln und der Klärung rechtlicher Fragen.

⬤ "Mitte 2021 soll das Reallabor an mindestens einem Ort starten, im besten Fall als anschlussfähiges Wirtschaftsmodell, mindestens aber als Förderinstrument für bürgerschaftliches Engagement." – Whitepaper Stand Januar 2020